Chronik | Am 1. Juni 1899 wurde der Schützenverein "Oldenburg " ins Leben gerufen, der auch | |
| zunächst wohl Schützenverein "Neu-Oldenburg" genannt wurde. (Der Name "Oldenburg" | |
| weist wohl entgegen anderer Erklärungen auf die alte Flurbezeichnung, die Ollenburg | |
| hieß hin. In der Gründer-Versammlung wurden 55 Mitglieder aufgenommen, deren Zahl | |
| in kurzer Zeit auf 69 anwuchs. Satzungen wurden erstellt und der Vorstand gewählt. | |
| Den Vorsitz übernahm Herr Friedrich Röttger, das Amt des Schriftführers Herr Friedrich | |
| Lange. Die Feier des ersten Schützenfestes erfolgte am 10. Juni im Jahre 1900. | |
| Erster Schützenkönig von Neu-Oldenburg wurde Herr Adolf Fiegenbaum, an der Seite | |
| der erwählten ersten Schützenkönigin Frau Anna Röttger. | |
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| 1901 wurde beschlossen eine Vereinsfahne anzuschaffen. | |
| (siehe hierzu Fahnen & Logos). Die Fahnenweihe erfolgte am 29. Juni im Rahmen des | |
| Schützenfestes, wobei Herr Röttger eine zündende Ansprache an die Versammelten hielt, | |
| welche mit einem dreifachen Hoch auf unser allergnädigsten Kaiser und König schloss. | |
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| Die hohen Kosten des Schützenfestes mit Fahnenweihe im Jahr 1901 ließen den Kassen- | |
| bestand dahinschmelzen. Die finanzielle Lage ließ die Feier eines Schützenfestes im Jahre | |
| 1902 wohl nicht zu. In diesem Jahre wurde lediglich ein Vereinsball im Winter abgehalten. | |
| In der Generalversammlung am 15. März 1903 wurde der Vorstand neu gewählt. | |
| Das wohl älteste Bild des Vereins zeigt den neuen Vereinsvorstand aus dem Jahre 1903. | |
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Plakat von 1905
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| Unter der Leitung des neuen Vorstandes blühte das Vereinsleben auf und es wurden bis | |
| zum Ausbruch des ersten Weltkrieges am 6. August 1914 jährlich prachtvolle Schützen- | |
| feste gefeiert. Die Mitgliederzahl wurde ständig gesteigert, das Festprogramm verfeinert | |
| und die Ausrüstung der Schützen und Offiziere durch Anschaffung von gebrauchten | |
| Militärmänteln, neuen Schärpen, Degen, Hüten und Zylindern verbessert. | |
| Nach dem ersten Weltkrieg wurde auf Initiative des Vorsitzenden Johann Ahler zusam- | |
| men mit den Vorstandskameraden ein Neubeginn gewagt und durchgesetzt. In der General- | |
| versammlung am 15. Februar 1920 wurde beschlossen wieder ein zünftiges Schützenfest | |
| zu feiern. Schützenkönig wurde Johann Ahler, der sich Frl. Elisabeth Timmermann zur | |
| Königin erkor. Im folgendem Jahr 1921 konnte wegen finanzieller Engpässe kein Schützen- | |
| fest gefeiert werden. Im Jahre 1922 konnte traditionsgemäß wieder ein Schützenfest abge- | |
| halten werden. Die weiter ständig steigenden Preise und ausufernden Kosten verhinderten | |
| die Durchführung eines Festes im Jahre 1923. (am 23.7. kostete ein "Markenbrot" 10000 | |
| mark und ein freies Brot mindestens 24000 Mark). Trotzdem wurde diese Inflationszeit | |
| genutzt um das anstehende 25-jährige Vereinsjubiläum im Jahre 1924 intensiv vorzu- | |
| bereiten. Neben der Einladung der Nachbarvereine aus Ahle, Ammeln, Bürgerschützen- | |
| verein Ahaus, Junggesellenschützenverein Ahaus und Feldmark Ahaus wurde das Fest- | |
| programm durch Böllerschüsse besonders belebt.Nach hartem Ringen wurde Peter | |
| van Dyk zum Schützenkönig proklamiert, welcher Wilhelmine Fiegenbaum zur | |
| Schützenkönigin erwählte. | |
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| Zwischen den beiden Weltkriegen wurden "auf Oldenburg" 18 Schützenfeste gefeiert, | |
| deren Qualität mit dem steten wirtschaftlichen Aufschwung zunahm. Neben dem | |
| eigentlichen jährlichen Schützenfest wurden zusätzlich im Sommer Familienfeste mit | |
| Kinderbelustigung und auch Winterfeste mit Verlosung und Tanz veranstaltet. | |
| Nach dem zweiten Weltkrieg mit einer großen Zahl an gefallenen und vermissten | |
| Mitgliedern ließ auch im Schützenverein Oldenburg die Durchführung von Allgemeinen | |
| Festlichkeiten nicht zu. Trotz aller Trauer wurde am 24. Juni 1948 die Neugründung | |
| des Schützenvereins "Oldenburg" vorgenommen. Zum Vorsitzenden wurde Wilhelm | |
| Fiegenbaum bestimmt. Es wurde ein Sommerfest mit Kinderbelustigung abgehalten, bei | |
| dem mit Keulen auf den Vogel geworfen wurde. (König Heinrich Althoff, Königin Leni | |
| Oldenkott). In der Generalversammlungam 30. März 1949 wurde dann gegen einigen | |
| Widerstand die Feier des ersten Nachkriegsschützenfestes als Jubiläumsfest zum | |
| 50-jährigen Bestehen beschlossen. Eine große Besucherzahl und Gastvereine waren auf | |
| dem Jubelfest erschienen. Nach kurzem Ringen um die Königswürde ist Wilhelm | |
| Fiegenbaum der Königsschuss gelungen. Frau Maria Althoff nahm er sich zur Königin. | |
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| Am 30.3.1953 wurde der Bau eines Ehrenmales für die gefallenen Schützenbrüder des | |
| Vereins beschlossen. Am 11.4.1953 konnte der Vorsitzende übermitteln, dass der Bauer | |
| Josef Büning aus Ammeln dem Schützenverein ein Stück seiner Wiese zur Errichtung | |
| eines Ehrenmales geschenkt habe. Die Planung war schon weit vorangeschritten und so | |
| wurde beschlossen die Einweihung im Rahmen des Schützenfestes 1953 vorzunehmen. | |
| Am Sonntag, den 28. Juni 1953 wurde das Ehrenmal vom Amtmann Springer (Wüllen) | |
| enthüllt. Die eigentliche Weihe wurde von Pfarrer Pricking und Pfarrer Wilkes | |
| gemeinsam für beide Konfessionen vorgenommen. | |
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| 1961 wurde beschlossen eine neue Vereinsfahne anzuschaffen. (siehe hierzu Fahnen | |
| und Logos).Die Fahnenweihe erfolgte am 2. Juli 1961 im Festgottesdienst des jährlichen | |
| Schützenfestes in der Pfarrkirche St. Josef durch Herrn Pfarrer Tombrink. | |
| Im Jahre 1963 wurde eine Wiese von der Fa. van Delden als Festwiese angepachtet und | |
| hier eine neue Vogelstange errichtet. Der notwendige Mast wurde von der VEW käuflich | |
| erworben. | |
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| Im Jahre 1974 stand das 75-jährige Vereinsjubiläum an. Der Oldenburger Schützenverein | |
| breitete in seiner Generalversammlung das Jubelfest vor, das am 6. und 7. Juli gefeiert | |
| wurde. Dazu hatten sich nahezu alle Nachbarvereine als Gäste angesagt. Im Festzelt | |
| wurde das Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft per Fernsehen in Farbe übertragen. | |
| Die Oldenburger schossen trotz WM auf den Vogel. Um 15 Uhr begann das Königs- | |
| schießen.Nach hartem Ringen konnte Karl Heinz van Dyk die Reste des Vogel von der | |
| Stange holen. Als Schützenkönigin erwählte er sich Frau Maria Brüning. | |
| Es gab einen rauschenden Festball, der um 22 Uhr mit einer Polonaise als Fackelzug | |
| und einem Feuerwerk bereichert wurde. | |
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| 1976 Der Schützenverein wurde Mitglied im Verkehrsverein und Heimatverein. | |
| Der Festgottesdienst fand erstmals im Festzelt statt. | |
| 1979 Die neue Tanzkette wurde dem Schützenkönig überreicht. | |
| 1982 Die Festwiese ging in den Besitz der Stadt Ahaus über. | |
| Die Schießgruppe bestand 25 Jahre. | |
| 1985 Der Schützenverein wurde gerichtlich ins Vereinsregister eingetragen. | |
| Ab sofort wurden auch alle Mitglieder, die dem Verein 25 Jahre angehören, geehrt. | |
| 1989 Das Ehrenmal nebst Grundstück wurde in den Vereinsbesitz überführt. | |
| 1991 Eine Spange zur Königskette wurde angeschafft. | |
| Ein Koffer für die Königskette wurde von Herrn B. Kuse gestiftet. | |
| 1993 Ein neuer Schützenfestplatz wurde von der Stadt Ahaus erstellt. Der Schützenverein | |
| hat die Schächte für die Versorgungsleitungen in Eigenleistung erstellen. | |
| Es wurde beschlossen, die alte Vereinsfahne renovieren zu lassen. | |
| 1994 Die renovierte alte Fahne (von 1901) wurde vorgestellt und beschlossen, diese durch | |
| drei neu gewählte Offiziere im Festzug auch mitzuführen. Ebenfalls wurde die neue | |
| Vogelstange mit Kugelfang fertig gestellt und in Funktion genommen. Diese wurde | |
| in Eigenleistung angefertigt und errichtet. Ein besonderer Dank galt Werner | |
| Gehrmann jun. der den größten Anteil an der Erstellung hatte. | |
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| 1995 Ein neuer Fahnenschrank wurde angefertigt und vorgestellt. Einheitliche Fahnen | |
| mit dem Ehremalemblem wurden bestellt und zum Verkauf angeboten. | |
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| 1997 Im April wurde der Weg zum Ehrenmal neu gepflastert. Die Kosten wurden von der |
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| Stadt Ahaus übernommen. Erstmals wurde ein Fußballturnier (Hoekerturnier) vom | |
| Verein organisiert, an dem 12 Mannschaften teilnahmen. Sieger wurde die | |
| Mannschaft Windhuk II. | |
| 1998 Ein Schaukasten für die Mitglieder wurde am Vereinsheim des FC.Oldenburg | |
| angebracht. Ein Lastenfallschirm zur Gestaltung des Festplatzes wurde käuflich | |
| erworben. Im April des Jahres wurde auf dem Schützenplatz ein Maibaum errichtet. | |
| Der Schützenverein und alle zugehörigen Nachbarschaften sind mit einem Namens- | |
| schild am Maibaum vertreten. Mit einem zünftigen Maibaumfest wurde am 30. April | |
| 1998 der Maibaum eingeweiht. | |
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| 1999 Der Schützenverein "Oldenburg" vor Hundertjährigem. Der Schützenverein | |
| bereitete sich auf das Jubiläum vor. Mit einem fünftägigen Festprogramm feierte | |
| der Schützenverein Oldenburg mit zahlreichen Gästen im Juli sein 100jähriges | |
| Bestehen. Höhepunkte des Programms, das auf der Generalversammlung am | |
| Ostermontag vorgestellt wurde, sind das Kaiserschießen und Kaiserball am | |
| Samstag, 3. Juli, sowie Königsschießen und Krönungsball am Sonntag, 4. Juli. | |
| Weitere Festbälle, Kinderbelustigung, Feuerwerk und Umzüge bildeten weitere | |
| Höhepunkte des Jubiläumsfestes. Die Frauen der Nachbarschaften erstellten die | |
| Rosen für Kränze und Bögen, die Herren stellten die Bögen auf und schmückten | |
| sie mit Tannengrün. Ein Festbuch zum 100jährigen wurde erstellt, neue Fahnen | |
| und Jubiläumsplaketten angeschafft. Zwölf Gastvereine mit vielen Musikkapellen | |
| hatten sich angemeldet. Am Sonntag, 4. Juli um 14 Uhr begann der Jubiläums- | |
| umzug (Sternmarsch), an dem auch die ehemaligen Königspaare teilnahmen. | |
| Erstmals bereicherten zwei Pferdekutschen für Kaiser und König den Umzug. | |
| Zahlreiche Gastredner der einzelnen Schützenvereine, der Bürgermeister der Stadt | |
| Ahaus Dr. Korte und geladene Gäste rundeten den Umzug ab. Nach dem großen | |
| Jubiläumsumzug ermittelten die Könige der Vorjahre bei Kaiserwetter ihren Kaiser | |
| - zum ersten Mal in der 100jährigen Geschichte des Vereins. Um 15.20 Uhr fiel | |
| nach hartem Ringen unter den 14 Bewerbern der Vogel beim 209. Schuß und | |
| Theo Rewers, der 1986 auf dem Thron saß, riss jubelnd die Arme hoch. Wie vor | |
| 13 Jahren wählte er Agnes Korthoff zur Mitregentin. Den Hofstaat bildeten Josef | |
| und Gerda Markschlag, Heinrich Korthoff und Petra Rewers. Um 20.00 Uhr begann | |
| der "Kaiserball". Es war ein Kaiserball wie ihn auf Oldenburg noch keiner erlebt | |
| hatte. Die Tanzmusik musste länger verpflichtet werden, da sich keiner dazu | |
| bewegen ließ den Kaiserball vor dem Morgengrauen zu verlassen. | |
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| von links: Ehrendame Gerda Markschlag, Ehrenherr Josef Markschlag, Kaiserin Agnes Korthoff | |
| Kaiser Theo Rewers, Ehrendame Petra Rewers, Ehrenherr Heinrich Korthoff | |
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| Am Sonntag um 9.30 Uhr war dann der Gottesdienst im Festzelt. Anschließend wurde im | |
| Jahr des 100jährigen Bestehens der Jubelkönig ausgeschossen. Viele Anwärter stellten sich | |
| zum harten Kampf. Diesen hatte dann Stefan Mönkediek mit dem 167. Schuß für sich | |
| entschieden. Als Königin erwählte er sich Gerda Homölle. Den Hofstaat bildeten Adele | |
| Mönkediek, Martha Keck, Hugo Homölle und Paul Keck. Um 20.00 Uhr waren unsere | |
| Majestäten mit ihren Gästen beim Königsball gefragt. Der Königsball wurde unterbrochen | |
| durch unsere traditionelle Polonäse mit Fackelzug und Feuerwerk am Ehrenmal. | |
| Unter den Klängen der Tanzmusik wurde es ein gelungener Abend, dessen Abschluss in | |
| frühen Morgenstunden endete. | |
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| von links: Ehrenherr Paul Keck, Ehrendame Martha Keck, Königin Gerda Homölle, König Stefan | |
| Mönkediek, Ehrendame Adele Mönkediek, Ehrenherr Hugo Homölle | |
| Am Montag um 10.00 Uhr waren dann wieder die Schützen zum Sternschießen | |
| gefordert. Anschließend Frühschoppen und Preisverteilung. Um 14.30 waren alle | |
| Frauen zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Ab 15.00 Uhr waren alle alten Bierkönige | |
| zum Kaiser - Biervogel-schießen aufgefordert. Nach zähem Ringen gelang es Ria | |
| Plümer die Reste des Vogels von der Stange zu schießen. Zur Kaiserin wählte sie sich | |
| Martin Deiters, der als Kaiserin eine gute Figur machte. Nach der Proklamation und | |
| Freibier konnten alle nach Disco-Musik das Tanzbein bis in die späten Abendstunden | |
| schwingen. | |
| 2000 Wie seit 100 Jahren Tradition wurde das Schützenfest wieder am 1. Sonntag im Juli | |
| gefeiert. Nach dem Jubiläumsschützenfest "100 Jahre Oldenburg" des letzten Jahres, | |
| mit Kaiserschießen und Königsschießen, stand in diesem Jahr wieder das traditionelle | |
| Königsschießen im Vordergrund. Wobei die Frage spannend war, wer wird der erste | |
| König des neuen Jahrtausends bzw. wer wird König 2000, der gleichzeitig der erste | |
| Oldenburger Schützenkönig des zweiten Vereinsjahrhunderts sein wird. | |
| Im gesamten Schützenfestbereich wurde am Sonntag durch die städtische Kapelle | |
| Ahaus geweckt, so das der Sonntag pünktlich um 9.30 Uhr im Festzelt mit dem | |
| Gottesdienst beginnen konnte. Nach dem Antreten, Umzug mit Kranzniederlegung | |
| am Ehrenmal, Parade vor dem alten König konnte das Vogelschießen beginnen. | |
| Nach hartem Ringen, unterbrochen durch eine Mittagpause mit Erbsensuppe essen, | |
| gelang es Rainer Haugwitz den Vogel gegen 14.00 Uhr mit dem 155. Schuß von der | |
| Stange zu holen. Zur Königin erkor er Cornelia Brömmelhaus, das Throngefolge | |
| bildete Ulla Haugwitz, Werner Brömmelhaus, Elfi und Torsten Waldoch. Der | |
| Krönungsball begann um 20.00 Uhr und wurde unterbrochen durch den Fackelzug, | |
| Feuerwerk und Zapfenstreich am Ehrenmal. Mit einem stimmungsvollen Krönungs- | |
| ball feierte das Oldenburger Schützenvolk seine neuen Majestäten gebührend bis in | |
| die frühen Morgenstunden. | |
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| von links: Ehrendame Ulla Haugwitz, Ehrenherr Werner Brömmelhaus, Königin Cornelia | |
| Brömmelhaus, König Reiner Haugwitz, Ehrendame Elfi Waldoch, Ehrenherr Torsten Waldoch | |
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| 2001 Erstmals wurde ein Schießen für die Frauen des Schützenvereins durchgeführt, das | |
| auf gute Resonanz stieß. Es gab beachtliche Ergebnisse. Hier ist sicherlich Potential | |
| vorhanden, das bei intensivem Training die Schießgruppe verstärken könnte. | |
| Am 29. September wurde erstmals gemeinsam mit dem FCO (Fußball Club | |
| Oldenburg) ein Oktoberfest veranstaltet. Die Resonanz war überaus positiv. Bewirtet | |
| mit bayrisch inspirierten Speis' und Trank sowie unterhaltender Musik der | |
| Leinachtaler Musikanten kam bei den zahlreichen Gästen rasch Wiesn-Stimmung | |
| auf. Es wurde beschlossen, den Bau einer Schirmschoppe im westfälisch-ländlichen | |
| Fachwerkstil als schon lange benötigten Lagerraum in Angriff zu nehmen. Die | |
| Genehmigung der Stadt Ahaus liegt vor. Kosten für Material wurden auch von der | |
| Stadt mitgetragen. Das Bauvorhaben muss aber in Eigenleistung durchgeführt | |
| werden. | |
| 2002 Baubeginn dieser größten, teuersten und aufwendigsten Baumaßnahme. Dank | |
| vieler freiwilliger Helfer des Schützenvereins werden rasche Fortschritte gemacht, | |
| so konnte das Fundament noch in diesem Jahr erstellt werden. | |
| 2003 Unser Geräteschuppen befindet sich auf einem guten Weg. Es gelang uns das Haus | |
| rundum dicht zu mauern. So konnte am 30. April 2003 im Rahmen des Maibaum- | |
| festes das Richtfest erfolgen. Der Königinnenorden wurde mit Erfolg eingeführt. | |
| Es ist auch möglich diesen Orden für die Königinnen vergangener Jahre zu erwerben. | |
| Oldenburg im Internet! Als wohl einer der ersten Schützenvereine der Stadt Ahaus | |
| ist der Schützenverein Oldenburg mit einer Homepage im Internet vertreten. Sie | |
| bietet allen Interessierten umfassende Informationen über das Geschehen im Verein | |
| wie Termine, Neues und Veranstaltungen. Eine umfangreiche Bildergalerie, die | |
| Ehrentafel und die Schießsportgruppe sind vertreten. Auch ein Eintrag auf der | |
| Internetseite der Stadt Ahaus unter der Rubrik Vereine wurde vorgenommen. Die | |
| Seite wurde von Peter Thiel erstellt und gepflegt. | |
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| 2004 Nach großen Anstrengungen konnten Stromzuführung, Wasseranschluss, Abwasser- | |
| und Regenwasseranschluss, sowie die Sanitäreinrichtungen der Schirmschoppe | |
| fertig gestellt werden, so das die Fertigbauabnahme im Juli 2004 ohne Beanstandung | |
| erfolgen konnte. Gleichzeitig wurde der Schirmschoppen vermessen und als | |
| Immobilie für den Schützenverein Oldenburg im Grundbuch eingetragen. | |
| 2005 In diesem Jahr wurde am 30. April nicht nur das Maibaumfest gefeiert, sondern | |
| auch gleichzeitig die feierliche Einweihung des überwiegend in Eigenleistung | |
| erstellten Schirmschoppens durch Herrn Pastor Wernig. Der Schützenverein hat | |
| sich bei diesem Fest bei den Sponsoren und den helfenden Schützenhänden mit | |
| einigem Freibier für die Unterstützung beim Bau des Geräteschoppens bedankt. | |
| Zur musikalischen Umrahmung hatte die städtische Kapelle und der Spielmannzug | |
| der Stadt Ahaus beigetragen. | |
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Luftaufnahme der Schirmschoppe
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| Nachdem der Schützenverein Oldenburg 1993 auf einen neuen Festplatz umgesiedelt |
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| ist, haben dieSchützen drei Baumaßnahmen überwiegend in Eigenleistung erstellt. | |
| beigetragen. Die Festreden hielten der 1.Vorsitzende Josef Markschlag und der | |
| Bürgermeister derStadt Ahaus Felix Büter. Zahlreiche Gratulanten der heimischen | |
| Wirtschaft, der Geldinstitute, der befreundeten Schützenvereine, die städtische | |
| Kapelle und der Spielmannszug Ahaus brachten ihre Glückwünsche dar. Bis in die | |
| späte Nacht wurde unter Flutlicht und dem aufgebauten Zelt gefeiert. | |
| 1994 wurde für den Schützenvereins sicherlich das wichtigste, eine feststehende | |
| Vogelstange mit Kugelfang errichtet. | |
| 1998 folgte dann ein Maibaum mit angebrachten Namensschildern der Nachbar- | |
| schaften aus dem Bereich des Schützenvereins und als Träger für den Lasten- | |
| fallschirm als Wetter- und Sonnenschutz bei Veranstaltungen des Schützenvereins. | |
| 2002 der Bau eines Schirmschoppens als Lagerraum für Gerätschaften, die für die | |
| Durchführung eines Schützenfest erforderlich sind, als Aufenthaltsraum mit | |
| Teeküche, der als Sitzungs-, Umkleide- Fahnen-Trophäenraum mit Toilette genutzt | |
| werden kann. Bei schlechtem Wetter bietet der vorstehende Schirm nicht nur | |
| Mitgliedern, sondern auch vorbeikommenden Rad- und Fußwanderern einen | |
| Unterstand. | |
| Im März 2005 wurde die erste Fotoshow für Schützen mit Angehörigen und | |
| Freunden des Oldenburger Schützenvereins auf Großleinwand gezeigt. Bilder der | |
| Vereinsaktivitäten von A wie Abrechnen bis Z wie Zelt aus den Jahren 2003 und | |
| 2004 waren zu sehen. Die Fotoshow war ein großer Erfolg und es wurden Stimmen | |
| laut, diese Fotoshow beizubehalten, um auch weiterhin die Geschichte und das | |
| Throngeschehen des Schützenvereins dokumentarisch für die Nachwelt festzuhalten. | |
| Im August wurde der lange diskutierte Stammtisch für alle Mitglieder des | |
| Schützenvereins eingeführt. Erfindet in der Schirmschoppe, jeden letzten Freitag im | |
| Monat um 20.00 Uhr statt, und wurde gut angenommen. | |
| In diesem Jahr konnte sich die neue Königin erstmals mit der neu angeschafften | |
| Königinnenkrone präsentieren. | |
| 2006 Ein neuer Schaukasten für Mitteilungen wurde an der Straßenseite der | |
| Schirmschoppe angebracht. Dieser wurde im Fachwerkstil gehalten und | |
| passt sich so an das Gesamtbild des Schoppens an. | |
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| Eine Erweiterung der Homepage "schuetzenvereinoldenburg-ahaus.de" wurde | |
| vorgenommen. Neu hinzu kamen die Seiten Fahnen und Logos, | |
| Pressespiegel, eine neue Chronik, Vorstand und Offiziere und ein Gästebuch. | |
| Am Ehrenmal wurde erfolgreich nach Wasser gebohrt und eine Handpumpe zur | |
| Bewässerung der Anlagen installiert. | |
| Beim Bürgermeister-Pokal schießen konnte unsere Schießgruppe wiederum den | |
| ersten Platz erreichen. Da dies das 3. mal nacheinander war ging der Pokal | |
| in den Besitz des Oldenburger Schützenvereins über. | |
| Mit diesem Sieg sind bereits drei BGM-Pokale in dem Besitz des Schützenvereins. | |
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| von links: 1969 Bürgermeister B. Tembrink, 1993 Bürgermeister J. Ikemann, 2006 Bürgermeister L. Bußmann | |
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| 2007 Am 21. April konnte die Schießsportgruppe des Schützenvereins Oldenburg ihr | |
| 50 jähriges Jubiläum feiern..1957 wurde sie gegründet, heute kann auf ein | |
| halbes Jahrhundert erfolgreicher Aktivität im Schießsport zurückgeblickt werden. | |
| Die Wettkämpfe beschränkten sich zunächst auf interne Vergleiche | |
| (Vereinsmeisterschaft). Mit der Einführung des Bürgermeisterpokalwettkampfs | |
| 1961konnten sich die Schießsportgruppe mit den Schützen der anderen Ahauser | |
| Schützenvereine messen - und das mit großem Erfolg: Sie gewannen den Pokal | |
| von Bürgermeister Tembrink gleich drei Mal in Folge 1969, 1970 und 1971 | |
| und durften ihn behalten. Dieser Erfolg konnte 1969, 1970 und 1971 mit dem Pokal | |
| von Bürgermeister Ikemann sowie 2004, 2005 und 2006 mit dem Pokal von | |
| Bürgermeister Bußmann wiederholt werden. | |
| Insgesamt gewann die Schießsportgruppe 16 Mal den Bürgermeisterpokal sieben Mal | |
| den Pokal der Ruhr-Nachrichten und vier Mal den Pokal der Volksbank. | |
| Fünf Mal konnte der Einzelgewinner gestellt werden, davon drei Mal in Folge | |
| 1992, 1993 und 1994 durch Norbert Honermann, der diesen Pokal mit nach Hause | |
| nehmen durfte. Besonders ist noch zu erwähnen, daß mit Birgit Witte die erste | |
| Frau im Jahr 2000 den Einzeltitel erringen konnte. Betreut wurden die Sportschützen | |
| von den Schießwarten Hermann Germann (1957 bis 1972), Karl-Heinz Dieker | |
| (1972 bis 2000) und Thomas van Dyk (ab 2000). Besonders geehrt wurde | |
| Karl-Heinz Dieker, der seit fünfzig Jahren als aktiver Schütze der Schießsportgruppe | |
| angehört. |

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Willi Wertz regiert ! Oldenburg hat einen neuen Schützenkönig. Im 108. Jahr des |
| Oldenburger Schützenvereins gelang es WilliWertz mit dem 275. Schuss nach |
| 1992 zum 2. mal den Vogel von der Stange zu holen. Elke Thiel stand ihm als |
| Königin zur Seite. Gemeinsam wollen sie nun souverän die Oldenburger Schützen |
| durch das Schützenjahr führen. Als Throngefolge erkoren sich beide Irmgard Wertz |
| und Alfred Thiel sowie Marita und Heinz Könning. Mit einem harmonischen |
| Krönungsball, der bis in die Morgen stunden dauerte, erlebte das Oldenburger |
| Schützenvolk seinen Höhepunkt. Das gesamte Fest war einvoller Erfolg, so die |
| Oldenburger Schützen. |

| von links: Ehrendame Marita Könning, Ehrenherr Heinz Könning, Königin Elke Thiel, |
| König Willi Wertz, Ehrendame Irmgard Wertz, Ehrenherr Alfred Thiel |
Jürgen Prochaiske regiert ! Oldenburger feiern. Der 196. Schuß ließ den hölzernen |
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Vogel von der Stange purzeln und machte so Jürgen Prochaiske zum neuen König |
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| des Schützenvereins Oldenburg. Nach dem vorjährigen König Willi Wertz ist es der | |||||||||||||||
| zweite Schütze dem dies zum 2. mal nach 1978 gelang. Zur Mitregentin erkor er | |||||||||||||||
| sich Brigitte Mathmann. Dem Königpaar stehen Willi Mathmann und Hannelore | |||||||||||||||
| Prochaiske sowie Silvia und Dietmar Finnah als Ehrendamen und Ehrenherren zur | |||||||||||||||
| Seite. Mit einem rauschenden Krönungsball fand das Schützenfest der Oldenburger | |||||||||||||||
| am Sonntagabend seinen harmonischen Ausklang. | |||||||||||||||
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| Von links: Ehrenherr Willi Mathmann, Ehrendame Hannelore Prochaiske, Königin Brigitte | |||||||||||||||
| Mathmann, König Jürgen Prochaiske, Ehrendame Silvia Finnah, Ehrenherr Dietmar Finnah. | |||||||||||||||
| 2009 Auf der Generalversammlung am 13. April haben die anwesenden Mitglieder in |
| geheimer Wahl abgestimmt, dass in Zukunft das Schützenfest alle zwei Jahre |
| mit Beginn 2009 stattfinden soll. Weiterhin wurde festgelegt den Festablauf um |
| einen Tag vorzuziehen d.h. von Donnerstag (Paroleausgabe) bis einschließlich |
| Sonntag (Ende offen). |
| Ein seltenes Jubiläum konnte Heinz Lubig in diesem Jahr begehen. Geb. 1917 |
| eingetreten in den Schützenverein 1933 ist er seit 75 Jahren im Verein. |

| Durch eine Spende des Bauhofs Ahaus konnten Bänke und Tisch an der |
| Schirmschoppe aufgestellt werden. Nicht nur Mitglieder sondern auch |
| vorbeikommenden Rad- und Fußwanderern können hier eine Rast einlegen. |
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wird fortgesetz
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